Zertifizierung und Nachweise
Wie kann ich die Echtheit eines Prüfsiegels überprüfen?
Aktualisiert am
Zusammenfassung
Ein Prüfsiegel ist nur belastbar, wenn es einem klaren Zertifikat, einer Prüfungsnummer und einem nachvollziehbaren Prüfgegenstand zugeordnet werden kann. Verbraucher sollten prüfen, ob Siegel, Unternehmen, Produkt und Veröffentlichungsdatum zusammenpassen. Unklare Bilddateien ohne Nachweis, fehlende Prüfungsnummern oder nicht auffindbare Ergebnisse sind Warnsignale.
Kurze Antwort
Prüfen Sie zuerst, ob eine Prüfungsnummer, ein veröffentlichtes Ergebnis und der genaue Prüfgegenstand angegeben sind. Stimmen Name, Produkt, Datum und Zertifizierungsbereich nicht überein, sollte der Nachweis nicht ungeprüft übernommen werden. Bei Zweifeln kann eine Anfrage an das IfV gestellt werden.
Wichtigste Punkte
- Prüfungsnummer und Veröffentlichungsseite suchen
- Produkt, Anbieter und Zertifizierungsbereich vergleichen
- Keine Siegelbilder ohne Kontext übernehmen
- Unklare Nachweise mit Fundstelle an das IfV melden
Einordnung
Prüfsiegel sollen Orientierung geben. Dafür müssen sie eindeutig nachvollziehbar sein. Ein bloßes Siegelbild ohne Prüfungsnummer, Zertifikatsseite oder klare Angabe des geprüften Gegenstands reicht für eine belastbare Einordnung nicht aus.
Für Verbraucher ist wichtig, ob ein Siegel für ein konkretes Produkt, eine Dienstleistung, ein digitales Angebot oder ein Unternehmen ausgestellt wurde. Eine Zertifizierung darf nicht pauschal auf andere Produkte oder Geschäftsbereiche übertragen werden.
Das IfV strukturiert Zertifizierungen so, dass Prüfgegenstand, Ergebnis und Einordnung nachvollziehbar bleiben. Zweifel an der Echtheit eines Nachweises sollten mit Screenshot, Fundstelle und Anbieterangaben dokumentiert werden.
Originaldaten und Belege
Originaldaten-Hinweis: Für konkrete Zertifikate werden nur geprüfte Veröffentlichungen, zugeordnete Prüfungsnummern und nachvollziehbare Fundstellen berücksichtigt.